Was ist ein Dekubitus (Druckgeschwür)?
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Dekubitus

Ein Dekubitus (Dekubitalgeschwür) entsteht aufgrund einer Minderdurchblutung durch äußere Druckeinwirkung, wie z.B. Sitzen oder Liegen, und führt zu Zelltod. Der Dekubitus gehört zu den häufigsten chronischen Wunden.

Klassifikation von Druckgeschwüren

Die häufigsten Stellen für Druckgeschwüre liegen über hervorstehenden Knochen, wie z. B. Gesäß, Ferse, Kreuzbein, Ellenbogen, Becken, Fußknöchel, Rücken oder Hinterkopf. Rollstuhlfahrer oder bettlägerige Menschen sind besonders gefährdet.

 

Der Dekubitus wird nach dem Verletzungsgrad des Gewebes klassifiziert. International gebräuchlich ist die Einteilung des NPUAP (National Pressure Ulcer Advisoy Pannel): 

Intakte Haut mit einer lokalen, nicht wegdrückbaren Hautrötung, normalerweise über einem Knochenvorsprung. Es kann eine Verfärbung der Haut bzw. ein Ödem auftreten oder der Bereich kann wärmer, verhärtet oder schmerzempfindlicher sein, als das umgebende Gewebe. 

Teilverlust der Haut – Epidermis (Oberhaut) bis hin zu Anteilen der Dermis (Lederhaut) sind geschädigt. Die Haut ist oberflächlich geschädigt und es kommt zu Blasen, Hautabschürfungen oder flachen Geschwüren.

Tiefenschädigung von Haut- und Gewebe. Verlust aller Hautschichten und Schädigung oder Nekrose des subkutanen Gewebes (Unterhaut), die bis auf die darunter liegende Faszie reichen kann. Der Dekubitus zeigt sich klinisch als tiefes, offenes Geschwür. 

Vollständiger Verlust der Haut mit offenliegenden Knochen, Sehnen oder Muskeln. Es kann zu Belegen, Schorf sowie Tunnel und Unterminierungen kommen.

Bei der Entstehung eines Dekubitus sind sieben entscheidende Faktoren zu beachten: Druck, Druckzeit, Druckstelle, Motivation, Körperform, Hautzustand und die Stoffwechselsituation. 

Maßnahmen

Durch geeignete Maßnahmen muss die Druckstelle teilweise oder vollständig entlastet werden. Die Wundversorgung kann optimal unterstützt werden durch:

  • Débridement des nekrotischen Gewebes
  • Entsprechende Reinigung der Wunde und der umliegenden Haut
  • Verwendung von entsprechenden feuchten Wundheilungsverbänden

Geeignete Wundverbände für Dekubitus sind Schaum- oder Alginatverbände, die über eine hervorragende Absorption und ein exzellentes Exsudatmanagement verfügen. Ein silberfreisetzender Verband kann einer Wundinfektion vorbeugen. Bei schmerzenden Wunden sind Schaumverbände für feuchte Wundheilung mit Ibuprofen eine gute Option.  

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